Sensation auf Bleichenbacher Streuobstwiesen: „Baumscheibenpieper“ entdeckt

Bleichenbach – Für Aufsehen sorgte der jüngste Arbeitseinsatz der Vogel- und Naturschutzgruppe Bleichenbach e.V.: Mehrere Mitglieder wollen eine bislang unbekannte Vogelart gesichtet haben – den sogenannten „Baumscheibenpieper“.

Der auffällig gemusterte Vogel soll sich bevorzugt auf frisch gemähten und gehackten Baumscheiben aufgehalten haben. „Er wirkte besonders interessiert an gut aufgelockerten Böden“, berichtete ein Teilnehmer augenzwinkernd.

Um der Beobachtung nachzugehen, wurden sogar Wildkameras vom NABU Ortenberg zur Verfügung gestellt. Parallel dazu sei bereits Kontakt zu übergeordneten Fachstellen aufgenommen worden, um die Sichtung wissenschaftlich einordnen zu lassen.

„Das bestätigt natürlich unsere jahrelange Arbeit“, erklärte Gundolf Heinemann schmunzelnd. „Offenbar schaffen wir hier ideale Lebensbedingungen – sogar für ganz neue Arten.“

Auch Stefan Leiß zeigte sich beeindruckt: „Mit so einer Entdeckung hätten wir nicht gerechnet. Vielleicht sollten wir künftig gezielt nach weiteren Exemplaren Ausschau halten.“

Für Mike Heinemann ist die Sache klar: „Der Baumscheibenpieper fühlt sich nur dort wohl, wo ordentlich gearbeitet wurde – das spricht für unsere Qualität.“

Angelika Heinemann ergänzte lachend: „Die Kombination aus Natur, Bewegung und jetzt sogar neuen Vogelarten macht unsere Einsätze noch spannender.“

Und auch Kai Dönges konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: „Wenn wir so weitermachen, müssen wir bald ein eigenes Vogelbestimmungsbuch für Bleichenbach herausgeben.“

Die Auswertung der Kamerabilder läuft derzeit auf Hochtouren. Ob es sich tatsächlich um eine bislang unbekannte Art handelt, bleibt abzuwarten.


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